Startschuss zum diesjährigen Fulda-Weser-Netzwerk

Traditionell findet im November das erste der drei gemeinsamen MINT-Camps des Fulda-Weser-Netzwerks der MINT-EC-Schulen Georg-Christoph-Lichtenberg Schule (LG), Kassel, Marion-Dönnhoff-Gymnasium, Nienburg, und Internat Solling statt. Wie in den letzten Jahren auch, machte Kassel den Anfang mit den Themenbereichen Mathematik und Informatik.

 

Am Mittwoch, den 27.11., ging es nachmittags für Eva, Carol und Julian zusammen mit dem MINT-Koordinator des Internats, Herrn Dr. Frank Hubenthal, Richtung Kassel. Dort angekommen gab es wie immer ein herzliches Willkommen am LG mit Sandwichs, Chips, Gummibärchen und Getränken. Dieses Setting machte das erste Kennenlernen aller TeilnehmerInnen sehr leicht und es war schön zu beobachten, wie schnell sich die SchülerInnen der drei Schulen zusammengefunden hatten und sich in intensiven Gesprächen befanden. Nachdem sich alle gestärkt hatten, wurden erste Spielrunden gestartet, die, entsprechend des Themas des Camps, ein hohes logisches Denken verlangten. Nachdem die Konzentration etwas nachließ, wurden zum Abschluss noch einfachere Spiele gespielt, bis die SchülerInnen in ihre Gastfamilien aufbrachen.

Der Donnerstag startete, nun auch mit Carlotta, die erst an diesem Tag dazustoßen konnte, um 8:00 Uhr im Fachbereich der Didaktik der Mathematik an der Universität Kassel. Dort lernten die SchülerInnen das Konzept des forschenden Lernens kennen. Mit viel Eifer machten sie sich zunächst ans Knobeln und Ausprobieren, um dann später detaillierte Herleitungen und Berechnungen zu den an sie gestellten Forscheraufgaben durchzuführen. Nach spannenden 2 Stunden ging es zurück ans LG, wo wir eine spontane Führung durch die Fachbereiche Technik und Naturwissenschaften erhielten. Nach dem anschließenden Mittagessen bekamen die SchülerInnen mathematische Aufgaben mit Bezug zu den Dokumenta-Kunstwerken der Stadt Kassel. Zum Lösen dieser Aufgaben mussten sich die SchülerInnen auf eine Stadtrally begeben, bei der sie gleichzeitig die Innenstadt Kassels erkundeten und sich etwas Freizeit gönnten. Abends gab es noch einen ausgesprochen lehrreicher Vortrag über Prokrastination, bevor der Tag entspannt auf dem Kassler Weihnachtsmarkt ausklang.

Am letzten Tag stand der Besuch des „Future Space“ („Ein Ort in der Kasseler Innenstadt, an dem man Wissenschaften und Technik hautnah erleben kann.“ – https://futurespace.org) auf dem Programm. Dort bekamen die SchülerInnen, wie die letzten Jahre auch, eine Einführung in die zukünftige „smart city“ Kassel. Der Plan der Stadt Kassel ist es, möglichst viele Umweltdaten mit Sensoren zu erfassen und auszuwerten, um damit zum Beispiel einen optimalen Verkehrsfluss zu ermöglichen oder Besucherzahlen in Museen zu steuern. Nach dieser Einführung lernten die SchülerInnen die Block-Programmierung der verwendeten Umweltsensoren kennen und konnten anschließend für selbstgewählte Problemstellungen, die von der Messung von CO2-Konzentrationen und Schallintensitäten bis hin zum Erstellen eines Lieds oder Orakels reichten, die Programmierung durchführen. Rasch war der Vormittag um und nach einem letzten gemeinsamen Imbiss ging es für alle schon wieder auf den Heimweg.

Einmal mehr waren es spannende Tage in Kassel und Carlotta, Carol, Eva, Julian sowie Dr. Hubenthal freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen im Februar, welches abweichend von den vergangen Jahren, diesmal im Solling stattfindet und sich erstmalig dem Thema „Radioaktivität“ widmen wird.

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