HLA-Typisierung für Biologie-Leistungskurse in Kooperation mit BAG HealthCare (Standort Lich)

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Im Rahmen dieses Projekts lernen die Schüler:innen ein diagnostisches Verfahren kennen, mit dem die HL (humane Leukozyten) – Antigene eines Menschen bestimmt werden können. Die HLA-Typisierung dient u.a. der Bestimmung der Histo-Kompatibilität von Spendergewebe, die für den Erfolg allogener Transplantationen relevant ist.

Hierbei arbeiten die Schüler:innen mit Sequenz-spezifische Primern (SSP), die in einem weiteren Schritt bei einer Polymerase-Kettenreaktion (PCR) Anwendung finden.

Die SSP-PCR beruht auf dem Prinzip, dass – unter stringenten Reaktionsbedingungen – lediglich Oligonukleotid-Primer, deren Sequenz vollständig komplementär zur Zielsequenz der Test-DNA ist, an diese DNA binden und in einer PCR ein Amplifikat generieren.

Nicht komplementäre Oligonukleotide hingegen können nicht binden, weshalb keine Amplifikation erfolgt. Der Nachweis von spezifisch amplifizierter DNA erfolgt durch Agarosegelelektrophorese mit angefärbter DNA.

Bei diesem mehrtägigen Projekt lernen die Schüler:innen elementare molekularbiologische Verfahren in der eigenen Schule kennen.

Best Practices aus dem MINT-EC-Netzwerk