“Start-up your automatic future plant business”

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ZIEL DES PROJEKTES:

Zwischenziel des Groß-Projektes „Start-up your automatic future plant business“ war der Bau eines vollautomatischen Gewächshauses (als Prototyp).

Dieses Gewächshaus wurde von verschiedenen SchülerInnen-Teams mit Sensorik und Elektronik ausgestattet, so dass man lediglich die zu pflanzenden Obst- und Gemüsesorten einpflanzt, ggf. noch altes Blattmaterial entfernt und am Ende erntet. Den Rest übernimmt das autonome (im Idealfall autarke) Gewächshaus.

Wobei beim Bau des Gewächshauses „der Weg“ zum Gewächshaus, also die Auseinandersetzung der unterschiedlichen SchülerInnen-Teams mit den verschiedenen Problem- bzw. Aufgabenstellungen, das eigentliche Ziel war.

Die eigentliche Zielvorstellung, welche über den Wettbewerbszeitraum (Hans-Riegel-Schulpreis) hinausgehen wird, ist die Gründung eines Start-up´s (Arbeitstitel: „Plant at home – Der Obst- und Gemüsemarkt von morgen“), welches mit bzw. von SchülerInnen des Inda Gymnasium Aachen gegründet werden und anschließend den Obst- und Gemüseanbau revolutionieren soll.

Die Idee des Unternehmens soll es sein in der Region Privathaushalte mit den selbst entwickelten Gewächshäusern auszustatten, diese dann eine bestimmte Obst- oder Gemüsesorte anbauen zu lassen und das geerntete Obst und Gemüse dann mit den anderen Haushalten der Community (Gemeinschaft der „Plant at home-Haushalte“) zu teilen. Im Bereich der Eifel, welcher an das Gymnasium grenzt, wäre dies gut umsetzbar, weil sowohl die Gegebenheiten als auch das Mindset vorhanden sind.

Jeder Privathaushalt ist spezialisiert auf eine andere Obst- oder Gemüsesorte, welche typischerweise nicht von den Bauern der Region angebaut werden kann, sondern lange Transportwege zurücklegt, um bei uns im Verkauf zu landen, wie z.B. exotische Obst- oder Gemüsesorten. Die Administration der Verteilung und die Pflege und Betreuung der Gewächshäuser übernimmt das Start-up.

Zur weiteren Planung wurde dann noch eine Recherche durchgeführt, warum diese Art der Obst- und Gemüseherstellung besser als die Bestehenden ist, um ein Bewusstsein für Klimaprobleme und mögliche Lösungen zu schaffen.

Es wurde mit den SchülerInnen der -Abdruck der Gemüsesorten im Supermarkt unter die Lupe genommen und auch der Eigene (des Gewächshauses). Hiermit wird wiederum ein Bewusstsein für einen ressourcen-schonenden Umgang mit unserer Erde geschaffen. Das im Idealfall autark funktionierende Gewächshaus soll ebenfalls dieses Bewusstsein schärfen und unsere heutigen Möglichkeiten aufzeigen. Zudem soll dieses Projekt einen Leuchtturmcharakter haben und andere Gruppen zu weiteren Projekten inspirieren.

Im weiteren Verlauf sollen auch noch neue Start-up-Ideen generiert werden, welche den Spirit des – Ich kann HEUTE damit anfangen unsere Welt nachhaltiger/klimafreundlicher machen und damit vielleicht sogar mein Leben bestreiten“- bei den SchülerInnen auslösen sollen.

Start-up´s, die technische Lösungen für heute bestehende Klimaprobleme umsetzen, könnten ein entscheidender Schritt aus der Klimakrise sein.

Der damals 17-jährige Boyan Slat aus den Niederlanden hat es vorgemacht. Experten sagten, man könne die Weltmeere nicht von Plastikmüll befreien, und er hat als Schüler eine Methode entwickelt die Hoffnung macht (Projekt „The Ocean Cleanup“).

Boyan hat es vorgemacht, jetzt müssen wir nur auf den Zug aufspringen und die Welt in kleinen Schritten besser denken. Die Ideen sind bei den SchülerInnen schon vorhanden, jetzt ist es an uns ihnen auf den Zug zu helfen, damit die Umsetzung gelingt.

In weiteren Schritten sollen nachaltige Schülerideen im ersten Schritt zu Schülerfirmen ausgearbeitet werden, welche dann in Form von Start-ups möglichst über den schulischen Bereich hinaus gehen sollen.

Fokus bei dieser Ausarbeitung ist die EIGENSTÄNDIGE ARBEIT der SchülerInnen in möglichst allen Planungs- und Umsetzungsschritten, wobei Herr Steltzner (der Initiator dieses Projektes) stets als Berater und helfende Hand agiert.

Best Practices aus dem MINT-EC-Netzwerk