Am Montag, dem 27.01.2025, traten die Schülerinnen und Schüler des Physik-Leistungskurses der Q3, ein weiterer Schüler und eine weitere Schülerin der Q3, sowie drei Schüler der Q1 zusammen mit Herrn Gläßner die lange Busfahrt nach Genf für einen dreitägigen Aufenthalt mit Besichtigung des dort ansässigen Forschungszentrums CERN an. Nach Ankunft wurden die Betten bezogen und der Abend im Restaurant oder mit selbst gekochtem Essen im Hotel verbracht.
Am Dienstag ging es nach dem Frühstück zum ersten Mal ans CERN. Zunächst stand ein Besuch der dortigen Besucherausstellung im Science Gateway auf dem Plan. Dort konnten viele neue Informationen über den Aufbau eines Teilchenbeschleunigers, den Anfängen des Universums und des Internets, sowie über aktuelle Experimente am CERN gewonnen werden. Nach dem Mittagessen in der Kantine ging es ins Rechenzentrum des CERN. Zum Schluss folgte das Highlight des Tages: Ein kurzer Einblick in das Kontrollzentrum des Large Hadron Collider, dem weltweit größten Teilchenbeschleuniger, sowie ein Besuch des ALICE-Detektors.
Ein deutscher Mitarbeiter des CERN zeigte seinen Arbeitsplatz im Kontrollzentrum des ALICE-Experiments, erklärte die verschiedenen Systeme des Detektors sowie seine Funktionsweise und beantwortete im Anschluss einige physikalisch-technische Fragen.
Der Mittwoch begann zu früher Tageszeit mit einer Besichtigung des ATLAS-Experiments. Aufgrund von technischen Schwierigkeiten konnte der ALICE-Detektor am Vortag nur aus der Ferne betrachtet werden, dafür war heute jedoch glücklicherweise ein direkter Besuch des ATLAS-Detektors unter der Erde möglich. Aus unmittelbarer Nähe wurden die vielen verschiedenen Komponenten und Bauteile bestaunt und erklärt. Nach einem weiteren Mittagessen in der CERN-Kantine begann die Heimreise zurück nach Deutschland.
Die Reise wurde über die Schulpatenschaft des Fachbereiches Physik der Johann Wolfgang von Goethe- Universität Frankfurt mit der Albert-Einstein-Schule Schwalbach möglich. Daher bedanken wir uns ganz herzlich bei Herrn Prof. Harald Appelshäuser als Leiter des Instituts für Kernphysik. Ein großes Dankeschön geht auch an Herrn Gläßner als Lehrer des LK Physik der Q3 für die Organisation der Fahrt.




