Die Aufgabe des diesjährigen Regionalwettbewerbs Rhein Main war es, eine Maschine zu entwickeln, gegen die man „Schere-Stein-Papier“ spielen kann. Dabei war die Umsetzung der Maschine weitestgehend freigestellt. Der Entstehungsprozess, die auftretenden Schwierigkeiten und die Lösestrategien sollten dokumentiert werden. Damit hervorragend auseinandergesetzt haben sich an der AES Niels von Gyldenfeldt (8f) und als Team Linus Bailey und Leonard Ueffing (beide 9c).
Niels hat mit Hilfe von Strohhalmen Zufall erzeugt und war im Baumarkt auf der Suche nach den geeigneten Materialien, um seine Maschine auch optisch ansprechend zu gestalten. Linus und Leonard haben ihre digitale Maschine durch 3-D-Druck selbst hergestellt und dabei auch den Nachhaltigkeitsaspekt, umweltfreundliches PLA zu nutzen, mit eingebracht. Sie haben sich mit dem Zufall ausgiebig auseinandergesetzt, um pyseudogenerierte Zufallszahlen auszuschließen. Es wurde ordentlich programmiert, auf der Platine gelötet und eine Website gestaltet.
Auf Schulebene erreichten Linus und Leonard mit ihrer digitalen Maschine den ersten Platz und durften so die AES auf Regionalebene, die am 30. 06.2025 in der Experiminta in Frankfurt stattfand, vertreten. Neben der Umsetzung wurden auch die Kreativität und das Spielerlebnis von der Jury mitbewertet. Linus und Leonard konnten in ihrer Alterssparte dem ersten Platz erlangen. „Es war eine tolle Atmosphäre in der Experiminta. Auch zu sehen, wie Schüler von anderen Schulen die Ideen umgesetzt haben, war schön, auch sich mit ihnen über unsere Maschine auszutauschen“, berichtet Linus.
Wir gratulieren allen Teilnehmern, die mit Durchhaltevermögen und Kreativität MINT begegnet sind.




