Benedikt-Stattler-Gymnasium Bad Kötzting

Kontaktinformationen

Benedikt-Stattler-Gymnasium Bad Kötzting

93444
Bad Kötzting
verwaltung.sek@bsg-koetzting.de
Schulleitung
Birgit Maier
MINT*Koordinator*in
Florian Ehrenthaler

Über uns

Das Benedikt-Stattler-Gymnasium liegt in Bad Kötzting und arbeitet daran, dass bereits etablierte Profil im Bereich der Fächergruppen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik fortlaufend auszubauen. Wir legen insbesondere Wert darauf, jungen Menschen das erforderliche Wissen zu ver­mitteln, einen weiteren beruflichen Werdegang im Bereich der MINT-Fächer greifbar zu machen.
Zu diesem Zweck erhält die Berufs- und Studienorientierung am BSG einen besonderen Stellenwert, der durch die Möglichkeiten im MINT-Bereich dominiert wird. Um dieses Ziel zu erreichen arbeiten wir mit ansässigen Unternehmen, wie beispiels-weise der Firma Ensinger AG, und Forschungs­ein­richtungen, wie das geodätische Observatorium Wettzell und den Universitäten in Bayreuth und Regensburg zusammen.
Insgesamt werden an der Schule 609 Schülerinnen und Schüler von 64 Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet. Trotz der kleinen Schülerzahl und starker Konkurrenz entscheiden sich ca. 50% der Siebt­klässler für die naturwissenschaftlich-technologische Ausbildungsrichtung.
Die naturwissenschaftliche Ausbildung orientiert sich an einer fächerübergreifenden Zielvereinbarung der MINT-Fachschaften, die konkrete Ziele definiert und ein jahrgangsübergreifendes Konzept zur Realisierung dieser vorsieht. Dies beinhaltet unter anderem ein reichhaltiges Angebot an Wahlkursen, wie CAS, Programmier-kurse, diverse Experimentierkurse, Jugend forscht und Imkern sowie spezielle Unterrichtsprojekte.
Großen Wert legen wir auf die Teilnahme an Wettbewerben, wie z.B. Jugend forscht, Experimente antworten, Informatikbiber, IJSO und Känguru, die das selbständige und interdisziplinäre natur­wissenschaftliche Denken fördern. Zudem wird unser Status als Umweltschule intensiv gepflegt.
Einen besonderen Schwerpunkt im MINT-Bereich am BSG stellen die Forscher-klassen dar. In diesen naturwissenschaftlichen Profilklassen können Schülerinnen und Schüler der Unterstufe über alle drei Jahrgangsstufen hinweg ihre praktischen und experimentellen Fertigkeiten schulen. An über das ganze Jahr hinweg verteilten Forschertagen haben die Kinder nicht nur Gelegenheit mehr zu ex­perimentieren, sondern trainieren zudem wichtige naturwissenschaftliche Grundlagen, wie das Führen eines Laborjournals, Hypothesenbildung und Versuchsdesign, die in den oben genannten Zusatz­angeboten und Wettbewerben in der Mittel- und Oberstufe aufgegriffen werden können.

 

Das BSG eröffnet sein Zukunftslabor

Ausgerechnet am Valentinstag öffnet am Benedikt-Stattler-Gymnasium ein Ort seine Türen, der aus einer ganz besonderen Leidenschaft entstanden ist: der Liebe zur Wissenschaft. Mit dem neuen BSG-Zukunftslabor schafft die Schule einen Raum, in dem Schülerinnen und Schüler technische Innovationen nicht nur kennenlernen, sondern selbstständig anwenden und weiterentwickeln können.

Im Zentrum des Labors stehen zwei Schlüsseltechnologien unserer Zeit: 3D-Druck und Virtual Reality. Gleich sechzehn 3D-Drucker unterschiedlicher Bauart bilden das Herzstück der neuen Lernumgebung. Sie kommen in verschiedensten Unterrichtsprojekten zum Einsatz – von individuellen Experimenten in der Forscherklasse über den Wahlkurs 3D-Druck, der derzeit an einem eigenen BSG-Monopoly arbeitet, bis hin zum P-Seminar, das ein detailgetreues Modell des Schulgebäudes entstehen lässt. So wird Technik nicht nur theoretisch vermittelt, sondern praktisch erlebbar.

Auch virtuelle Welten werden im Zukunftslabor zugänglich: Ein Klassensatz VR-Brillen ermöglicht Lernreisen, die im normalen Klassenzimmer unmöglich wären. Schülerinnen und Schüler können historische Schauplätze erkunden, fremde Planeten besuchen, die Internationale Raumstation erleben oder gemeinsam in digitalen Räumen arbeiten.

Doch das Zukunftslabor beschränkt sich nicht auf digitale Technologien. Arbeitsplätze zum Mikroskopieren, Brutapparate, Wärmeschränke, eine Werkbank für praktische Arbeiten sowie eine kleine Ecosphäre erweitern die Möglichkeiten. Hier können ökologische Zusammenhänge untersucht, Experimente durchgeführt und eigene Forschungsfragen verfolgt werden.

Besonders wichtig ist den Verantwortlichen, dass das Labor nicht nur im Unterricht genutzt wird. An zwei Tagen pro Woche steht es allen Schülerinnen und Schülern offen, die eigene Ideen verwirklichen möchten – sei es beim Konstruieren, Experimentieren oder Forschen. Denn Geräte wie 3D-Drucker, Mikroskope oder Brutautomaten sind im Alltag der meisten Jugendlichen nicht verfügbar. Das Zukunftslabor schließt diese Lücke und eröffnet neue Wege des selbstständigen Lernens.

Mit dem BSG-Zukunftslabor entsteht am Benedikt-Stattler-Gymnasium ein Ort, an dem Neugier, Kreativität und technische Bildung zusammenfinden – ein Raum, in dem Zukunft nicht nur gedacht, sondern gestaltet wird.