Stratosphären-Ballon für die Ostschule

2 min

Die GGO hat beim Wettbewerb „SkyMi – Mittelhessen hebt ab“ ein Wetterballon-Set gewonnen und schickt in naher Zukunft eigene Experimente auf eine Reise in bis zu 35 Kilometer Höhe. Mithilfe des Wetterballons soll untersucht werden, wie sich extreme Umweltbedingungen in der Stratosphäre auswirken.

Als einer der sechs Sieger des Wettbewerbs wurde der Physik-Leistungskurs der GGO mit Kurslehrer Christoph Jurecka in den Räumen der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) ausgezeichnet.

Der Leistungskurs hatte sich mit mehreren Projektideen beworben. Die Gruppe entschied sich schließlich für die Untersuchung, wie sich die Leistung einer Solarzelle in großer Höhe verändert. In der Stratosphäre unterscheiden sich Temperatur, Luftdruck und Intensität der Sonneneinstrahlung deutlich von den Bedingungen am Boden. Die Schülerinnen und Schüler planen, während des Ballonfluges mit Messsensoren Daten zu sammeln und diese anschließend auszuwerten. Ziel ist es, die gewonnenen Ergebnisse mit theoretischen Modellen zu vergleichen.

Die LK-Schüler und Schülerinnen, u.a. Hannes Bechtold, Omni Lehtisaari, Justus Herde und Rubina Zimbelmann, zeigten sich stolz über die Auszeichnung. Sie freuen sich darauf, eigene Forschungsfragen praktisch umzusetzen und ihre Schule zu vertreten.

Der Wettbewerb ist ein gemeinsames MINT-Forschungsprojekt der Universität Gießen, der Universität Marburg, der Technischen Hochschule Mittelhessen sowie des Forschungscampus Mittelhessen. Er richtet sich an naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche. Die Teams bewerben sich mit eigenen Ideen für Experimente in der Stratosphäre. Eine Jury bewertet die Einreichungen nach wissenschaftlicher Qualität, Motivation und Teamgeist.

Andreas Gehring, Aufgabenfeldleiter MINT, Gesamtschule Gießen-Ost

 

Neues von MINT-EC