Tarje Schwering und Anton Schulte nahmen mit ihrem Projekt „Saatpapier – aus Müll wird Leben“ in diesem Jahr am Wettbewerb in der Sparte Jugend forscht junior teil. Ihre Projektidee ist aus dem Schulalltag entstanden: Beim Verkauf von belegten Brötchen, Laugenstangen oder Cookies im Schülercafé werden die Lebensmittel auf eine Serviette gelegt. Dadurch kommt es vor, dass diese Servietten leider nicht immer vernünftig im Mülleimer entsorgt werden, sondern auf dem Schulgelände auch in der Umwelt herumliegen. Deswegen sind die beiden auf die Idee gekommen, als Alternative ein umweltfreundliches, eigenes Papier herstellen. Dies haben sie umgesetzt, indem sie durch Recycling aus Eierkartons und Kartonpappe neues Papier hergestellt und dieses mit Blumensamen versehen haben. Es ist nützlich für die Schule und die Umwelt, weil das Papier nicht einfach herumrumliegt, sondern verrottet und daraus neue Blumen wachsen.
Für diese hervorragende Idee erreichten sie den 1. Platz und damit den Regionalsieg in der Kategorie Biologie. Dadurch haben sich die beiden beim Landeswettbewerb qualifiziert, der vom 09.04. bis 11.04.2026 in Einbeck stattfindet. Eine bemerkenswerte Leistung! Herzlichen Glückwunsch!
Von der Jury erhielten sie die folgende, wertschätzende Laudatio:
Mit eurem Projekt zum Saatpapier habt ihr eindrucksvoll gezeigt, wie Nachhaltigkeit ganz praktisch umgesetzt werden kann. Aus alten Eierkartons und Pappe habt ihr eigene Servietten hergestellt und diese mit Samen versehen – eine kreative Idee, die nicht nur Ressourcen schont, sondern vor allem einen Beitrag zur Förderung von Biodiversität leistet. Ihr habt deutlich gemacht, wie sich ökologische Verantwortung mit alltagstauglichen Lösungen verbinden lässt. Besonders überzeugt haben eure strukturierte, wissenschaftliche Arbeitsweise und eure fachlich sichere Präsentation. Eine durchdachte und zukunftsrelevante Arbeit!




