„Man schützt nur, was man kennt.“
Getreu diesem Motto organisiert die Fachschaft Biologie im Rahmen des GEO-Tages jedes Jahr eine Freiland-Unterrichtsveranstaltung für interessierte Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, bei der der Erwerb von Artenkenntnis und das Naturerleben im Vordergrund stehen.
Unterstützt werden wir dabei vom Umweltschutzbeauftragten der Stadt Lennestadt und in den letzten Jahren außerdem vom Umweltanalytik-Mobil „chem-trucking“
der Universität Siegen. Seit dem Start im Jahr 2008 während der Projektwoche „Wir entdecken unbekannte Welten“ steht uns als Untersuchungsgebiet eine weitläufige Fläche im Kockmecke-Tal bei Lennestadt-Bilstein zur Verfügung, die verschiedene Biotope umfasst: einen naturnahen Bergbach mit Sumpfgebiet, einen Windbruch, eine Wiese, eine Hecke und diverse Waldbiotope (z.B. die Borkenkäferbucht).
Wir beginnen stets an einem Freitagmorgen im Juni. In kleine Gruppen eingeteilt, bestimmen die Schülerinnen und Schüler in „ihrem“ Biotop möglichst alles, was dort kreucht und fleucht, grünt und blüht. Am Bach gilt es auch die chemische und biologische Gewässergüte zu bestimmen. Bei ihrer Arbeit werden die jüngeren Schülerinnen und Schüler von älteren aus den Biologie-Leistungskursen angeleitet und unterstützt.
Am späten Nachmittag folgen eine erste Auswertung und ein Vergleich mit den Ergebnissen des Vorjahres. Anschließend dürfen (endlich!) die Zelte für die Übernachtung aufgebaut werden und mit einem geselligen Grillen am Lagerfeuer und einer aufregenden Zeltnacht im Wald endet der erste Tag. Am Samstagvormittag setzen wir nach einem gemeinsamen Frühstück die Arbeit in den Biotopen fort, bevor mittags die Veranstaltung endet. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Protokolle aus den verschiedenen Biotopen ausgewertet, an die GEO-Redaktion übermittelt, im Internet veröffentlicht und auf Plakaten anschaulich aufbereitet im Biologie-Flur aufgehängt.




