Den Klimawandel messbar machen: Das deutschlandweite Klimastationsnetzwerk der UNESCO-Projektschulen startete im Jahr 2021 auch am Heisenberg Gymnasium mit dem Aufbau einer hochwertigen Messstation nach dem Standard des Deutschen Wetterdienstes. Die Arbeit mit den Klimastationen ermöglicht den Schüler:innen, sich mit den Fragen des Klimawandels wissenschaftlich und lösungsorientiert auseinanderzusetzen, so dass damit ihr Bewusstsein für den Klimawandel geschärft und ihr Engagement für den Klimaschutz und die Bekämpfung der Klimakrise gestärkt wird.
Die Klimastation erfasst Daten zu den Klimaelementen Lufttemperatur, Bodentemperatur, Feuchte, Niederschlag, Windrichtung und Windgeschwindigkeit Globalstrahlung uvm., die sich durch ihre Aufbereitung und Bereitstellung durch den Lehrstuhl der PH Heidelberg sehr gut miteinander vergleichen und analysieren lassen. Die Klimastationen werden auf diese Art und Weise zum Ausgangspunkt und begünstigen das forschende Lernen und systemische Denken der Schülerinnen und Schüler ebenso wie auch die Vernetzung mit Partner:innen in Wissenschaft, Kommune und Zivilgesellschaft.
Die Daten der Klimastation sind live mit dem System rgeo abrufbar und die Daten können im Unterricht verwendet werden. So finden sie nicht nur Eingang in die Untersuchung des regionalen Klimas im Geographieunterricht, sondern sind auch Bestandteil der NwT-Unterrichtsprojekte „Boden“ und „Smartes Gewächshaus“ im Bereich Datenverarbeitung zur Klimafolgenabschätzung und smarter Sensorik. Auch für den Informatikunterricht im Bereich der Künstlichen Intelligenz können die Datensätze der Klimastation zur Gestaltung und Programmierung einer eigenen KI genutzt werden. Über den Unterricht hinaus arbeiten interessierte Schüler:innen während des Schuljahres an klimarelevanten Jahresaufgaben mit den Klimadaten der Station.




