Wo können wir dem Klimawandel hierzulande begegnen und wie können wir uns bereits heute an die damit verbundenen Veränderungen anpassen? Mit dieser Frage beschäftigen sich die 9. und 10. Klassen des Heisenberg Gymnasiums Bruchsal im Rahmen zweier BNE-Kooperationsprojekte der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Kern der Kooperation bildet das von rgeo initiierte Umweltbildungsprojekt „Dem Klimawandel nachhaltig begegnen lernen – Förderung der Handlungskompetenz von Jugendlichen zur Anpassung an die regionalen Folgen des Klimawandels“.
Im Fächerverbund NwT erforschen die Schüler:innen der 9. Klassenstufe dabei im Projekt die Folgen des Klimawandels für das System des Bodens im Zusammenhang der regionalen Landwirtschaft des Kraichgaus. Neben einer Beschäftigung mit Aspekten des Klimawandels und regionaler Folgen untersuchen die Schüler:innen dies in der Feldexkursion auf einer landwirtschaftlichen Fläche und im anschließenden Laborteil über Bodenproben. In der daran anschließenden Simulation werden mit den Untersuchungsergebnissen verschiedene Zukunftsszenarien simuliert und Handlungsempfehlungen für die Landwirtschaft diskutiert.
Die Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und der Reaktion des Bruchsaler Waldes auf die zunehmende Sommertrockenheit vor der eigenen Haustür stehen hingegen in der 10. Klassenstufe im Fach Geographie im Fokus der Schüleruntersuchungen. Auch hier geht es für die Schüler:innen, unter Begleitung des Bruchsaler Revierförsters, zu praktischen Untersuchungen in den Wald. Regionale Klimadaten werden hier u.a. auch mit Baumproben untersucht und die Anpassungsfähigkeit verschiedener Baumarten auf veränderte klimatische Verhältnisse diskutiert. Mit den Untersuchungsergebnissen werden auch hier Anpassungsmöglichkeiten für das Ökosystem Wald und eine mögliche Waldbewirtschaftung in der Diskussion abgeleitet.




