Projektkurs Biologie: Forschen im Zoo und Nationalpark

Der Biologie-Projektkurs kooperiert sehr eng mit der Kölner Zooschule und dem Nationalpark Eifel. Ziel dieses Projektkurses ist es, kleine wissenschaftliche Arbeiten, ähnlich einer Hausarbeit an der Uni, zu erstellen und mit diesen an Jugend forscht teilzunehmen. Zu Beginn des Kurses lernen die Teilnehmer, wie eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut ist und welche Formalia zu beachten sind. An zwei Kompakttagen in der Kölner Zooschule geht es um mögliche Themen, die sich für eine solche Projektkursarbeit eignen aus den Bereichen Ethologie, Evolutionsbiologie und Ökologie/Gehegenutzung. So wurden in den letzten Jahren sehr gute Arbeiten z.B. zu den Rangstrukturen der Kölner Gorilla-Gruppe, zum Raumnutzungsverhalten der hochbedrohten Mindorrokrokodile oder zur Symbiose von Knallkrebs und Partnergrundel verfasst. Am zweiten Kompakttag im Zoo dreht sich alles um die wissenschaftlichen Methoden, die so einer Arbeit zugrunde liegen. Diese werden dann einem Praxistest am Gehege unterzogen. Neben diesen eher zoologischen Themen haben die Teilnehmer aber auch die Möglichkeit, eine Forschungsarbeit im Bereich Freilandökologie zu erstellen, entweder direkt im Nationalpark oder in der wunderschönen Eifelnatur. Auch hier sind schon eine ganze Reihe von Arbeiten erstellt worden, z.B. über den Vergleich der Gewässergüte von zwei Bächen hier vor Ort, Bodenanalysen im Nationalpark oder Monitoringverfahren z.B. zu den Amphibien- oder Bienenpopulationen in der Eifel. Im Kurs werden die Arbeiten in Form eines einstündigen Vortrags vorgestellt und Materialien für den Jugend forscht-Stand erstellt. So dass die Schüler sich nur noch bei Jugend forscht anmelden müssen. So konnten die Schüler des GATs schon große Erfolge erzielen. Auch das GAT selbst wurde bereits von Jugend forscht ausgezeichnet für die Talentförderung im MINT-Bereich und die Kooperation mit der Zooschule Köln.

Best Practices aus dem MINT-EC-Netzwerk