Das Gymnasium Spaichingen reicht beim Jugend forscht Regionalwettbewerb Donau-Hegau die meisten Projekte ein und stellt drei Regionalsieger.
Der bereits zum 60. Mal auf nationaler Ebene stattfindende Wettbewerb Jugend forscht ist der größte Wettbewerb für Jungforscher in Deutschland. In den zwei Altersklassen Jugend forscht (ab 15 Jahre) und Jugend forscht Junior (unter 15 Jahre) können Schülerinnen und Schüler wissenschaftliche Arbeiten und Projekte in den Kategorien Mathematik/Informatik, Physik, Chemie, Biologie, Technik, Arbeitswelt sowie Geo- und Raumwissenschaften einreichen.
Von der Optimierung von Windrädern oder Flugzeugen, einem energiespeichernden Kran, über Umweltdetektive und Vertical Farming bis hin zu Meeresbiologie, einem intelligenten OP-Schrank und einer Messapparatur zur Abstandsmessung von überholenden Autos war alles vertreten bei den Projekten, die die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Spaichingen beim Regionalwettbewerb Donau-Hegau von Jugend forscht vorgestellt haben.
Carla Banzhaf und Rebecca Horras stellen mit Hilfe von Stärke Kunststoff her und erreichten hiermit in der Kategorie Chemie den dritten Platz. In der Kategorie Biologie erreichten Amos Wangerin und Benjamin Schmidt einen zweiten Platz mit der Zucht von Spirulina-Algen. Spirulina-Algen liefern sehr viel Protein und könnten somit als ökologisches und energiereiches Nahrungsmittel dienen. Das zunehmende Vertrocknen von Gras aufgrund des Klimawandels untersuchten Melissa Horras, Lilly Jahrais und Angelina Kanevskiy, indem sie herausfanden, bei welcher Schnitthöhe Gras auch unter klimatisch schlechten Bedingungen wie Trockenheit und Hitze am besten gedeiht. Auch dies war der Jury einen 3.Platz in dieser Kategorie wert.
Einen ersten Platz und somit den Regionalsieg in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften erzielten Melissa Horras, Frieda Greiling und Greta Banzhaf, die auf der Ostsee vom Forschungsschiff Aldebaran aus die Ökobedingungen von Seegraßwiesen erforscht haben, die unter guten Bedingungen viel CO2 binden und so im Kampf gegen den Klimawandel eine wichtige Rolle spielen könnten. Sie fahren für die Region Donau-Hegau nun zum Landesentscheid von Jugend forscht nach Heilbronn.
Bei Jugend forscht Junior fragten sich Amos Hermann und Niklas Pulvermüller in der Kategorie Arbeitswelt, ob ihr Schulweg sicher ist. Sie bauten eine Messapparatur, mit der der Abstand von überholenden Autos bei Radfahrern gemessen werden kann, und führten Messungen auf dem Weg von der Schule zur Sporthalle durch. Dafür erhielten sie ebenso einen ersten Platz wie Jaris Gäckle mit Maria und Alexander Effinger in der Kategorie Technik. Sie bauten einen intelligenten OP-Schrank, bei dem mithilfe von Sprachsteuerung die benötigten OP-Utensilien ausgegeben und die Ausgabe auch dokumentiert werden kann. Beide Gruppen vertreten die Region nun als Regionalsieger beim Landesentscheid Jugend forscht Junior in Balingen.
Die weiteren erfolgreichen Teilnehmer des Gymnasium Spaichingen waren Chea Bin Park, Magdalena Feller, Annika Schilling, Lasse Huber, Robin Laban, Luca Berken-kämper, Luke Schöttle, Lukas Heinzler, Niklas Jauss, Jonas Frech, Fabian Müther, und Lorenz Dreher.
Ein Dank geht an die betreuenden Lehrer des Gymnasium Spaichingen und des SfZ Tuttlingen für ihr Engagement bei der Unterstützung der Schülergruppen.




