Landrat-Lucas Gymnasium Leverkusen

Kontaktinformationen

Landrat-Lucas Gymnasium Leverkusen

Peter-Neuenheuser Str. 7-11
51379
Leverkusen
017657780469
mahlke@landrat-lucas.org
Schulleitung
Frank Lathe
MINT*Koordinator*in
Doris Bruns
Anja Mahlke

Über uns

Das Landrat-Lucas-Gymnasium bietet seinen rund 1550 Schüler*innen ein vielfältiges Angebot, das neben Sport und Bilingualität einen Schwerpunkt im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich setzt.

Unser MINT-Konzept umfasst zahlreiche curriculare und außer-curriculare Förder- und Forderangebote, die nach folgenden Leitlinien zusammengestellt sind:

  1. Unterstufe: Neugier und Forschergeist der Schüler*innen befeuern
  2. Mittelstufe neue Inhaltsfelder eröffnen und eigenständiges Arbeiten fördern
  3. Oberstufe: Vertiefungen in allen MINT-Bereichen und Bezug zu aktuellen Themen der Forschung und der Arbeitswelt schaffen

Zu a) Die MINT-Förderung beginnt in der Unterstufe mit einem breiten Angebot an Arbeitsgemeinschaften wie z.B. 3D-Druck, Aquarienwelten, Kochen und freestyle-physics. Im Mathematikunterricht und Informatikunterricht werden alle Schüler*innen an naturwissenschaftliche Wettbewerbe herangeführt.

Zudem bieten wir für interessierte Schüler*innen der Stufe 7 MINT-Projekttage in Kooperation mit unserer Partnerschule im regionalen Netzwerk “MINTeinander” an. Darin stellen wir Forschen, praktisches Arbeiten und echten Austausch in den Mittelpunkt und beziehen Partnerorganisationen aus der Region aus der Arbeitswelt und der Forschung ein.

Zu b) Raum für eigene Forschungsprojekte besonders interessierter Schüler*innen bietet die MINT-Drehtür für die Stufen 8-10. Dazu verlassen sie in zwei Stunden pro Woche den Klassenunterricht, um in kleinen Gruppen selbstständig eigene MINT-Projekte durchzuführen und sich auf selbst ausgewählte Wettbewerbe vorzubereiten. Dabei werden sie von Fachkolleg*innen unterstützt und begleitet.

Eigenständiges Arbeiten und praktische Berufsvorbereitung im Bereich Informatik und Technik ist ab der Stufe 9 in unserer langjährigen Schüler*innenfirma YounGen möglich, die sich an der Wartung der digitalen Medien der Schule beteiligt, aber auch externe Aufträge annimmt.

Der Förderung inhaltlicher Neigungen dient das breite Differenzierungsangebot im MINT-Bereich (Wahlpflichtunterricht) für Stufen 9 und 10, das die Fächerkombinationen Mathematik-Informatik, Biologie-Chemie und Sport-Biologie und Bionik-Nanotechnologie umfasst.

Mit Biologie als bilingualem Sachfach verknüpfen wir zwei unserer Schulprofile. In internationalen Erasmus+ Projekten können Schüler*innen der Stufen 9-Q1 ihre MINT- und Fremdsprachenkompetenzen erproben und festigen. Die Verwendung von Englisch als Wissenschaftssprache stellt auch eine Vorbereitung auf Studium und Beruf dar. Anregungen in diesem Bereich stammen nicht zuletzt aus unserer langjährige Arbeit im Cluster Bilingualität und Internationalität.

In der Arbeit im Rahmen unserer jährlich stattfindenden Projektwochen und unserer Erasmus+ Aktivitäten, stellen wir seit einiger Zeit das Thema Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit in den Mittelpunkt. Sie haben einerseits hohe Relevanz und bieten andererseits viel Raum für eigene Ideen und Problemlösungen der Teilnehmer*innen. Diese Kompetenzen möchten wir stärken. Beispiele für vergangene Projektthemen sind “Hydrogen- a clean source of energy?” und “Nitrogen- feeding the future” oder „insektenfreundlicher Schulgarten“ und „Upcycling“.

Zu c) In der Sekundarstufe II werden in allen MINT-Fächern, also auch in Informatik und Technik Grundkurse angeboten und Leistungskurse in Mathematik, Biologie, Physik, Chemie und Informatik. Dabei werden in Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft, Bildung und Forschung (z.B.  Lanxess, NaturGut Ophoven. Forschungszentrum Jülich) immer wieder außerschulische Lernorte einbezogen.

Im Rahmen des Fachunterrichts und über verschiedene Kommunikationswege (Schulhomepage, den Begabungsförderungskalender, Schulinstagram und einen Moodle-Kurs für interessierte Schüler*innen und Eltern) bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten an Wettbewerben, MINT-EC-Camps, MINT-Projekten und Schülerakademien teilzunehmen.

Der Fachbereich Informatik engagiert sich für den gelingenden Digitalisierungsprozess. In diesem Zusammenhang ist die Teilnahme an dem Schulversuch Informatik in der Erprobungsstufe zu sehen (der mittlerweile verpflichtend in NRW eingeführt ist), das derzeitige AG-Angebot in Stufe 7 und die Qualifizierung von Lehrpersonen für den Informatikunterricht.

Seit dem Frühjahr 2025 beteilgen sich vier Mathematik-Lehrkräfte an Quamath, dem bundes-weiten Fortbildungs– und Entwicklungsprogramm zur Verbesserung der Qualität des Mathematikunterrichts. Sie hat zum Ziel qualitativ hochwertige Materialien didaktisch auf der Höhe der Zeit zu konzipieren und zu verbreiten.

Zudem führt die gute Zusammenarbeit unseres Medienbeauftragten und den beiden neu ernannten Digitalisierungsbeauftragten zu regelmäßigen Schulungsveranstaltung für Schüler*innen und Lehrer*innen für den gewinnbringenden Einsatz der Tablets und verschiedener Anwendungen im Unterricht. Dazu gehört auch der Schulmanager, der im Schuljahr 24/25 stufenweise eingeführt wurde.

In Microfortbildungen wird der kollegiale Austausch insbesondere im Umgang mit KI-Anwendungen gefördert.  Input erfolgt durch Lehrkräfte, die ihre Kenntnisse aus schulexternen Fortbildungen weitergeben. Um auch von internationalen Erfahrungen zu profitieren, nehmen Informatikkolleg*innen im Schuljahr 25/26 an einem Job Shadowing zum Thema KI in Schule und Unterricht an unserer schwedischen Erasmus+ Partnerschule teil.

Am Mittwoch, den 26.02.2025, fand der Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ und „Jugend forscht Junior“ bei ThyssenKrupp in Duisburg statt. Pünktlich zum 60-jährigen Jubiläum des renommierten Wettbewerbs ist auch das Landrat-Lucas-Gymnasium mit zwei sehr engagierten Nachwuchsforscherinnen vertreten, deren Arbeit gleich mit mehreren Preisen geehrt wird.
Letztes Jahr habe ich genau diese Möglichkeit genutzt und habe an der Sommer-Uni 2024 teilgenommen. Dabei stellt man sich aus einer Vielzahl von Vorlesungen, Workshops und Sonderveranstaltungen einen ganz persönlichen Stundenplan zusammen. So lernt man nicht nur verschiedene Fachrichtungen kennen, sondern kann auch testen, was einem besonders liegt.
Ich habe an dem Camp „Stahl im Wandel der Zeit“ in Duisburg teilgenommen, in dem wir lernen konnten, wie Stahl in den einzelnen Produktionsschritten hergestellt wird und welche neuen Möglichkeiten es gibt Stahl umweltfreundlicher zu gestalten. Dabei ging es nicht nur um Theorie, sondern durften alle Prozesse aktiv miterleben.
Preisträger in Dresden
Mit guten Programmierkenntnissen, etwas Losglück und gut verpackt im Reinraum-Outfit. Gleich 2 LLG-Schüler gehörten zu den 7 besten Teilnehmer des Online Challenges "Invent a chip 2024". Einer hatte das Glück einen der 3 Plätze für die Sieger zugelost zu bekommen, was ihm die Exkursion zu Global Founderies in Dresden ermöglichte.

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