Bereits am Ende der 1950er-Jahre liegt der Beginn des sich entwickelnden „Mitteldeutschen Chemiedreiecks“, als das der industrielle Ballungsraum um die sachsen-anhaltinischen Städte Halle, Merseburg und Bitterfeld bezeichnet wird. Bis in die Gegenwart hinein werden diese Standorte mit den Industriezweigen der chemischen und erdölverarbeitenden Industrie verknüpft.
Doch heutzutage bietet sich ein viel breiter aufgefächertes Industriespektrum und es gilt weit mehr als nur „Plaste und Elaste aus Schkopau“. In und um die Stadt Halle (Saale) haben sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen angesiedelt, die sich die Werkstoffherstellung und -produktion auf die Fahnen geschrieben haben. In diesem Zusammenhang sind die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Halle (SLV Halle GmbH), Goldschmidt Thermit Railservice GmbH oder auch das renommierte Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) zu nennen, die in unserem Angebot als Partner fungieren werden.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) Berlin und dem Georg-Cantor-Gymnasium Halle bieten wir ein MINT-EC-Camp mit praktischen Anteilen als Einblicke in die Werkstoffprüfung und Materialdiagnostik an. Neben diesen Programmpunkten wird es die Chance zur Erkundung der Stadt Halle und ausgewählten Betrieben am Veranstaltungsort geben.
Folgerichtig liefert das MINT-EC-Camp nicht nur fachliche Aspekte, sondern leistet auch einen Beitrag zur Studien- und Berufsorientierung in einem spannenden, vielseitigen und abwechslungsreichen Themengebiet.
Für die Teilnahme erhältst du 10 Zertifikatspunkte.